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“Moleküle und Errerger”
SARS: Das Schwere Akute Atemnotsyndrom  bezeichnet eine virale Atemwegserkrankung, die von dem sogenannten SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-VoV) verursacht wird. Die ersten SARS-Fälle wurden im Februar 2003 in Asien registriert. Im Laufe von wenigen Monaten verbreitete sich die Krankheit in mehr als zwei Dutzend Ländern auf den Kontinenten Nord- und Südamerika, Europa und Asien, bevor es gelang, das Risiko für den Ausbruch einer globalen Epidemie 2003 einzudämmen. Die häufigste Ansteckungsart von SARS findet über den direkten Kontakt mit anderen Personen statt. Der Virus wird mit der Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. durch die, von einer hustenden oder niesenden Person in die Luft ausgestoßenen Tröpfchen. Zur Ansteckung kann es auch durch den Hautkontakt mit Oberflächen oder Gegenständen kommen, die mit den infektiösen Tröpfchen kontaminiert sind und die Person sich schliesslich über den Mund, die Nase, oder Augen infiziert. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 73+% belegt vom NEI China.
Gerüche/Schimmelpilz/Hefe- pilz Chemische Komponenten Chemische Gerüche (VOC’s) Elektronik Formaldehyd Formaldehyd in häuslicher Umgebung Schimmelpilz/Hefepilz Gerüche Ozon / EMF Partikel (REME) Rauch (Gerüche und Partikel) Stachybotrys Chartarum
Bakterien Lebensmittel Candida Albicans Listerien Escherichia Coli (E-Coli) Lebensmittelqualität
Noroviren bezeichnen den Verband einer Gruppe von einzelsträngigen RNA, sprich, unbehüllte Viren, die den Ausbruch von akuten Magendarminfektionen beim Menschen verursachen. Benannt sind die Noroviren nach ihrem Ursprungserreger, dem “Norwalk Virus”, der 1968 an einer Schule in Norwalk, Ohio den Ausbruch einer Masseninfektion mit Gastroenteritis auslöste. Eine Ansteckung mit der Infektion über die Atemwege kann ausgeschlossen werden. Noroviren sind in hohem Masse ansteckend, bereits die Übertragung von 10 Virenpartikeln kann schon zur Ausbreitung im Körper und folglich zur Erkrankung führen. Während der akuten Ausbreitungsphase des Norovirus´ liessen sich mehrere Übertragungswege beobachten, so zum Beispiel die direkte Übertragung durch Lebensmittel in einem Restaurant gefolgt von der sekundären Kontaktübertragung im Haushalt. 50% aller, durch Lebensmittel verursachten Fälle von Gastroenteritis, sind auf Noroviren zurückzuführen. Von den 232 Erkrankungsfällen mit dem Norovirus, die dem CDC im Zeitraum von 1997 bis 2000 gemeldet wurden, kam es bei 36% zu einer Ansteckung im Restaurant, bei 23% in Pflegeeinrichtungen, sowie bei 13% in Schulen und zu 10% während des Urlaubs, bzw. Aufenthalt auf Kreuzfahrtschiffen. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt vom Midwest Research
MRSA – Methicillin Resistant Staphylococcus Aureus. Der Methicillin-resistente Staphylococcus Aureus (MRSA) gehört zu der Gattung von Bakterien,die eine außergewöhnlich hohe Resistenzrate gegen bestimmte Antibiotika aufweisen. Die entsprechenden Antibiotika setzen sich aus Methicillin und anderen, geläufigeren Antibiotika, wie Oxacillin, Penicillin und Amoxicillin zusammen. Infektionen mit dem Staphylococcus-Erreger, darunter auch MRSA, treten am häufigsten bei Patienten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (wie Altersheime und Dialyse-Zentren) auf, demnach bilden Menschen mit einem geschwächten Immunsystem die Hauptrisikogruppe. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Pseudomonas Sp. Zu der Bakteriengattung Pseudomonas zählen das pflanzenpathogene Bakterium wie Pseudomonas Syringae, das opportunistische Humanpathogen Pseudomonas Aeruginosa, das ubiquitäre Bodenbakterium Pseudomonas Putida, sowie weitere Bakterienspezies, die hauptsächlich beim Säuerungsprozess von frischer Milch und sonstigen Milchprodukten eine tragende Rolle spielen. Die Pseudomonaden weisen unterschiedliche Stoffwechseleigenschaften auf, siedeln sich in großen Kolonien an, und gelten als Urheber des Fäulnis/Zersetzungsprozesses von Lebensmitteln. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Listeria. Hierbei handelt es sich um ein Gram-positives Bakterium, das sich mittels Geißeln frei fortbewegt. Einige Studien lassen darauf schließen, dass 1-10% der Menschen Träger von L. Monocytoge-Bakterien im Darm sind. Bei mindestens 37 Säugetiergattungen, sowohl aus dem Zucht- als auch dem Wildbereich, mindestens 17 Vogelarten, einigen Fisch- und Schalentiergattungen, konnte das Bakterium nachgewiesen werden. Die klinische Manifestation von Listeriose äussert sich in Form von Sepsis, Meningitis (bzw.. Meningoencephalitis), Encephalitis sowie intrauterinen oder zervikalen Infektionen bei Schwangeren, die zu Fehl- und Totgeburten führen können. Quelle: U.S. Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University Steris Labor KAG / Ökolabor
E-Coli – Escherichia Coli Escherichia coli, meist als E-coli abgekürzt, wurde von Theodor Escherisch, einem deutschen Kinderarzt und Bakteriologen entdeckt und zählt zu der, bei Säugetieren, am häufigsten vorkommenden Bakteriengattung im unteren Intestinaltrakt, der Darmflora. Die Anzahl einzelner E.coli Bakterien in den menschlichen Kotausscheidungen liegt im Durchschnitt zwischen 500 Milliarden und 10 Billionen am Tag. Alle diversen Arten von Fäkal-Coli-Bakterien, sowie die sich in ihrer Charakteristik sehr ähnlichen Bakterien, die den unteren Intestinaltrakt besiedeln werden unter der gemeinsamen Bezeichnung Colibakterien zusammengefasst. E. coli sind Auslöser verschiedener intestinaler- und extraintestinaler Infektionen, wie z.B. Harnweginfektionen, Meningitis, Peritonitis, Mastitis, Sepsis, sowie Gram-negative Pneumonien. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University
Bazillus Globigii Bazillus Globigii bevölkern den Boden und können leicht in Proben von aufgewirbelten Staubpartikeln nachgewiesen werden. Sie sind ebenfalls unter dem, heute häufiger verwendetem Namen, Bazillus Subtilis, bekannt. Nationale Forschungsinstitute der amerikanischen Gesundheitsämter stufen Bazillus Globigii als einen Organismus der „Klasse 1“ ein, d.h. er ist für Menschen harmlos und stellt keine gesundheitliche Bedrohung dar. Er kann käuflich erworben werden und wird seit Jahrzehnten in biologischen Studien eingesetzt. Bazillus Globigii hat die Fähigkeit, sich mit dem Aufbau von starken Schutzendesporen vor extremen Umwelteinflüssen zu schützen, was ihn zu einem idealen Substitut bei Tests für Methoden und Verfahren zur Bekämpfung von Bazillus anthracis macht. Bazillus Globigii kommt auch häufig als grampositives Äquivalent für Escherichia coli, ein eingehend untersuchtes Stäbchenbakterium aus der gramnegativen Gruppe, zum Einsatz. Quelle: CDC Center for Disease Control and Los Alamos National Laboratory Inaktivitätsrate 99+%, belegt von der Kansas State University
Staphylococcus Aureus. Staphylococcus Aureus, meist einfach mit “Staph” abgekürzt, ist ein Bakterium, das besonders häufig auf der Haut und in den Nasenschleimhäuten von Menschen nachgewiesen wird. Die Ansteckung findet gewöhnlich über den direkten Hautkontakt mit Sekreten infizierter Hautläsionen, nasaler Ausscheidungen sowie über die Hände statt. S. Aureus ist ein sphärisches Bakterium (Coccus), das sich unter dem Mikroskop in Paaren, kurzen Ketten, oder in Form von Ansammlungen ähnlich einer Weintraubenrebe, zeigt. Diese Organismen sind grampositiv. Einige Stämme haben die Fähigkeit, ein extrem wärmeresistentes Proteintoxin zu produzieren, das Menschen krank machen kann. Einige der S.Aureus-Isolate werden dem Methicillin-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) zugeordnet. Dies bezeichnet eine Bakterienform, die die Wirkung bestimmter Antibiotika abblockt. Zu den abgeblockten Antibiotika gehören Methicillin, aber auch häufig verschriebene Antibiotika, wie Oxacillin, Penicillin, und Amoxicillin. Staph-Infektionen, so auch MRSA, treten am häufigsten bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr auf, die sich im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung (wie z.B. Altenpflegeheime und Dialysezentren) befinden. Quelle: CDC Center for Disease Control and FDA Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+%, belegt von der Kansas State University
Streptococcus Sp. Streptococcus (Strep) A-Infektionen werden von dem Streptococcus-Erreger Typ A verursacht, ein Bakterium, auf das sich eine Vielzahl von Erkrankungen zurückführen lässt. Infektionen dieser Art äußern sich sowohl in der Form einer leichten Hautinfektion, können aber auch weitaus schwerere Symptome, wie Entzündungen des Hals-und Rachenbereichs bis hin zu lebensbedrohlichen Erscheinungen, wie das Toxische Schocksyndrom oder eine nekrotisierende Fasciitis, besser bekannt als sogenanntes Fleischfresser Syndrom, auslösen. Gesundheitsexperten schätzen die jährliche Anzahl der leichten Infektionsfälle (Hals und Haut) auf 10 Millionen. Zu den sekundären Infektionen zählen das Rheumatische Fieber, Impetigo, Zellulitis, Wundrose und Scharlachfieber. Quelle: U.S. Department of Health and Human Services Inaktivitätsrate 96+%; belegt von der Kansas State University
Streptococcus Pneumoniae Streptococcus Pneumoniae kommt ausschließlich in humanen Organismen vor und verbreitet sich bei direktem Kontakt über die Tröpfcheninfektion, folglich findet die Übertragung während des Niesens oder Hustens in anderthalb Metern Entfernung von der infizierten Person statt. Aus diesem Grund gelten die Träger des Erregers Streptococcus Pneumoniae, trotz allgemein guten Gesundheitszustandes, als Wirt für Infektionen und Erkrankungen bei Menschen in ihrem Umfeld. Die häufigsten Arten von Erkrankungen, ausgelöst durch dieses Bakterium sind Mittelohrentzündungen, Pneumonie, Sepsis (Bakteriämie), Atemwegsinfektionen und Meningitis. Mit der Markteinführung von Antibiotika auf Penicillin-Basis in den vierziger Jahren fand man ein wirksames Behandlungsmittel gegen Pneumococcusinfektionen. Im Laufe der sechziger Jahre entdeckte man im menschlichen Organismus jedoch die ersten Pneumococcus-Bakterien, die auf eine Behandlung mit Penicillin nicht anschlugen. Seitdem breiteten sich die Erkrankungsfälle mit Penicillin-resistenten Pneumococcus- Bakterien zusehends auf der Welt aus. Quelle: CDC Center for Disease Control Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Bazillus Spp. Bazillus Cereus ist ein grampositiver, freibeweglicher aerobe Sporen bildendes Bakterium, dessen Zellen aus langen Stäbchen bestehen, während seine Sporen die Sporangien nicht anschwellen lassen. Diese und weitere Eigenschaften, einschließlich biochemischer Merkmale werden zur Bestimmung und zum Nachweis von Bazillus Cereus verwendet, obwohl genannte Charakteristika ebenfalls auf Bazillus Cereus var. mycoides, Bazillus Thuringiensis und Bazillus Anthracis zutreffen. Allgemein wird von einer Bazillus Cereus Lebensmittelvergiftung gesprochen, trotzdem es sich um zwei klinisch anerkannte Formen von Erkrankungen handelt, die von zwei individuellen Metaboliten verursacht werden. Generell gelten alle Menschen als anfällig für eine Bazillus Cereus Lebensmittelvergiftung. Quelle: U.S. Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Stachybotrys Chartarum Stachybotrys ist ein überall vorkommender grün-schwarzer Pilz, der sich besonders häufig in Zellosestoffen mit hoher Dichte ansiedelt. Dazu gehören Stroh, Heu, Papier, Staub, Fluseln, sowie Baumaterialen, die Zellulose enthalten, wie z.B. Faserplatten und Gipskartonbauplatten, die aufgrund von hoher Feuchtigkeit, Wasserundichte, Kondensation, oder Aufschwemmung mit der Zeit feucht werden, bzw. Wasserschaden erleiden. Die Ausbreitung und Vermehrung von Sporen des Stachybotrys Chartarum findet überwiegend zwischen Temperaturen von 36-104F statt. Es ist zwar bekannt, dass es verschiedene Toxine produzieren kann, jedoch hat man bisher nicht feststellen können, welche Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingen diesen Prozess begünstigen. Quelle: Gesundheit und Industrie Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University
Candida Candida Albicans ist ein diploider Geschlechtspilz (Art von Hefepilz) und birgt eine Vielzahl von opportunistischen Infektionen im Oral- und Vaginalbereich. Pilzinfektionen im menschlichen Körper treten vermehrt als Hauptursache für Morbidität und Mortalität bei immunsupprimierten Patienten auf (z.B. AIDS, Chemotherapien gegen Krebs, Organ- oder Knochenmarktransplantationen). Hinzu kommt, dass krankenhausbedingte Infektionen, die anfänglich nicht als Risiko eingestuft wurden (z.B. bei Patienten auf der Intensivstation), meist schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Quelle:CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University
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“Moleküle und Erreger”
Gerüche/Schimmelpilz/Hefe- pilz Chemische Komponenten Chemische Gerüche (VOC’s) Elektronik Formaldehyd Formaldehyd in häuslicher Umgebung Schimmelpilz/Hefepilz Gerüche Ozon / EMF Partikel (REME) Rauch (Gerüche und Partikel) Stachybotrys Chartarum
Bakterien Lebensmittel Candida Albicans Listerien Escherichia Coli (E-Coli) Lebensmittelqualität
SARS: Das Schwere Akute Atemnotsyndrom  bezeichnet eine virale Atemwegserkrankung, die von dem sogenannten SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-VoV) verursacht wird. Die ersten SARS-Fälle wurden im Februar 2003 in Asien registriert. Im Laufe von wenigen Monaten verbreitete sich die Krankheit in mehr als zwei Dutzend Ländern auf den Kontinenten Nord- und Südamerika, Europa und Asien, bevor es gelang, das Risiko für den Ausbruch einer globalen Epidemie 2003 einzudämmen. Die häufigste Ansteckungsart von SARS findet über den direkten Kontakt mit anderen Personen statt. Der Virus wird mit der Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. durch die, von einer hustenden oder niesenden Person in die Luft ausgestoßenen Tröpfchen. Zur Ansteckung kann es auch durch den Hautkontakt mit Oberflächen oder Gegenständen kommen, die mit den infektiösen Tröpfchen kontaminiert sind und die Person sich schliesslich über den Mund, die Nase, oder Augen infiziert. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 73+% belegt vom NEI China.
Noroviren bezeichnen den Verband einer Gruppe von einzelsträngigen RNA, sprich, unbehüllte Viren, die den Ausbruch von akuten Magendarminfektionen beim Menschen verursachen. Benannt sind die Noroviren nach ihrem Ursprungserreger, dem “Norwalk Virus”, der 1968 an einer Schule in Norwalk, Ohio den Ausbruch einer Masseninfektion mit Gastroenteritis auslöste. Eine Ansteckung mit der Infektion über die Atemwege kann ausgeschlossen werden. Noroviren sind in hohem Masse ansteckend, bereits die Übertragung von 10 Virenpartikeln kann schon zur Ausbreitung im Körper und folglich zur Erkrankung führen. Während der akuten Ausbreitungsphase des Norovirus´ liessen sich mehrere Übertragungswege beobachten, so zum Beispiel die direkte Übertragung durch Lebensmittel in einem Restaurant gefolgt von der sekundären Kontaktübertragung im Haushalt. 50% aller, durch Lebensmittel verursachten Fälle von Gastroenteritis, sind auf Noroviren zurückzuführen. Von den 232 Erkrankungsfällen mit dem Norovirus, die dem CDC im Zeitraum von 1997 bis 2000 gemeldet wurden, kam es bei 36% zu einer Ansteckung im Restaurant, bei 23% in Pflegeeinrichtungen, sowie bei 13% in Schulen und zu 10% während des Urlaubs, bzw. Aufenthalt auf Kreuzfahrtschiffen. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt vom Midwest Research
MRSA – Methicillin Resistant Staphylococcus Aureus. Der Methicillin-resistente Staphylococcus Aureus (MRSA) gehört zu der Gattung von Bakterien,die eine außergewöhnlich hohe Resistenzrate gegen bestimmte Antibiotika aufweisen. Die entsprechenden Antibiotika setzen sich aus Methicillin und anderen, geläufigeren Antibiotika, wie Oxacillin, Penicillin und Amoxicillin zusammen. Infektionen mit dem Staphylococcus-Erreger, darunter auch MRSA, treten am häufigsten bei Patienten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (wie Altersheime und Dialyse-Zentren) auf, demnach bilden Menschen mit einem geschwächten Immunsystem die Hauptrisikogruppe. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Pseudomonas Sp. Zu der Bakteriengattung Pseudomonas zählen das pflanzenpathogene Bakterium wie Pseudomonas Syringae, das opportunistische Humanpathogen Pseudomonas Aeruginosa, das ubiquitäre Bodenbakterium Pseudomonas Putida, sowie weitere Bakterienspezies, die hauptsächlich beim Säuerungsprozess von frischer Milch und sonstigen Milchprodukten eine tragende Rolle spielen. Die Pseudomonaden weisen unterschiedliche Stoffwechseleigenschaften auf, siedeln sich in großen Kolonien an, und gelten als Urheber des Fäulnis/Zersetzungsprozesses von Lebensmitteln. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Listeria. Hierbei handelt es sich um ein Gram-positives Bakterium, das sich mittels Geißeln frei fortbewegt. Einige Studien lassen darauf schließen, dass 1-10% der Menschen Träger von L. Monocytoge-Bakterien im Darm sind. Bei mindestens 37 Säugetiergattungen, sowohl aus dem Zucht- als auch dem Wildbereich, mindestens 17 Vogelarten, einigen Fisch- und Schalentiergattungen, konnte das Bakterium nachgewiesen werden. Die klinische Manifestation von Listeriose äussert sich in Form von Sepsis, Meningitis (bzw.. Meningoencephalitis), Encephalitis sowie intrauterinen oder zervikalen Infektionen bei Schwangeren, die zu Fehl- und Totgeburten führen können. Quelle: U.S. Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University Steris Labor KAG / Ökolabor
E-Coli – Escherichia Coli Escherichia coli, meist als E-coli abgekürzt, wurde von Theodor Escherisch, einem deutschen Kinderarzt und Bakteriologen entdeckt und zählt zu der, bei Säugetieren, am häufigsten vorkommenden Bakteriengattung im unteren Intestinaltrakt, der Darmflora. Die Anzahl einzelner E.coli Bakterien in den menschlichen Kotausscheidungen liegt im Durchschnitt zwischen 500 Milliarden und 10 Billionen am Tag. Alle diversen Arten von Fäkal-Coli-Bakterien, sowie die sich in ihrer Charakteristik sehr ähnlichen Bakterien, die den unteren Intestinaltrakt besiedeln werden unter der gemeinsamen Bezeichnung Colibakterien zusammengefasst. E. coli sind Auslöser verschiedener intestinaler- und extraintestinaler Infektionen, wie z.B. Harnweginfektionen, Meningitis, Peritonitis, Mastitis, Sepsis, sowie Gram-negative Pneumonien. Quelle: CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University
Bazillus Globigii Bazillus Globigii bevölkern den Boden und können leicht in Proben von aufgewirbelten Staubpartikeln nachgewiesen werden. Sie sind ebenfalls unter dem, heute häufiger verwendetem Namen, Bazillus Subtilis, bekannt. Nationale Forschungsinstitute der amerikanischen Gesundheitsämter stufen Bazillus Globigii als einen Organismus der „Klasse 1“ ein, d.h. er ist für Menschen harmlos und stellt keine gesundheitliche Bedrohung dar. Er kann käuflich erworben werden und wird seit Jahrzehnten in biologischen Studien eingesetzt. Bazillus Globigii hat die Fähigkeit, sich mit dem Aufbau von starken Schutzendesporen vor extremen Umwelteinflüssen zu schützen, was ihn zu einem idealen Substitut bei Tests für Methoden und Verfahren zur Bekämpfung von Bazillus anthracis macht. Bazillus Globigii kommt auch häufig als grampositives Äquivalent für Escherichia coli, ein eingehend untersuchtes Stäbchenbakterium aus der gramnegativen Gruppe, zum Einsatz. Quelle: CDC Center for Disease Control and Los Alamos National Laboratory Inaktivitätsrate 99+%, belegt von der Kansas State University
Staphylococcus Aureus. Staphylococcus Aureus, meist einfach mit “Staph” abgekürzt, ist ein Bakterium, das besonders häufig auf der Haut und in den Nasenschleimhäuten von Menschen nachgewiesen wird. Die Ansteckung findet gewöhnlich über den direkten Hautkontakt mit Sekreten infizierter Hautläsionen, nasaler Ausscheidungen sowie über die Hände statt. S. Aureus ist ein sphärisches Bakterium (Coccus), das sich unter dem Mikroskop in Paaren, kurzen Ketten, oder in Form von Ansammlungen ähnlich einer Weintraubenrebe, zeigt. Diese Organismen sind grampositiv. Einige Stämme haben die Fähigkeit, ein extrem wärmeresistentes Proteintoxin zu produzieren, das Menschen krank machen kann. Einige der S.Aureus- Isolate werden dem Methicillin-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) zugeordnet. Dies bezeichnet eine Bakterienform, die die Wirkung bestimmter Antibiotika abblockt. Zu den abgeblockten Antibiotika gehören Methicillin, aber auch häufig verschriebene Antibiotika, wie Oxacillin, Penicillin, und Amoxicillin. Staph-Infektionen, so auch MRSA, treten am häufigsten bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr auf, die sich im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung (wie z.B. Altenpflegeheime und Dialysezentren) befinden. Quelle: CDC Center for Disease Control and FDA Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+%, belegt von der Kansas State University
Streptococcus Sp. Streptococcus (Strep) A-Infektionen werden von dem Streptococcus-Erreger Typ A verursacht, ein Bakterium, auf das sich eine Vielzahl von Erkrankungen zurückführen lässt. Infektionen dieser Art äußern sich sowohl in der Form einer leichten Hautinfektion, können aber auch weitaus schwerere Symptome, wie Entzündungen des Hals-und Rachenbereichs bis hin zu lebensbedrohlichen Erscheinungen, wie das Toxische Schocksyndrom oder eine nekrotisierende Fasciitis, besser bekannt als sogenanntes Fleischfresser Syndrom, auslösen. Gesundheitsexperten schätzen die jährliche Anzahl der leichten Infektionsfälle (Hals und Haut) auf 10 Millionen. Zu den sekundären Infektionen zählen das Rheumatische Fieber, Impetigo, Zellulitis, Wundrose und Scharlachfieber. Quelle: U.S. Department of Health and Human Services Inaktivitätsrate 96+%; belegt von der Kansas State University
Streptococcus Pneumoniae Streptococcus Pneumoniae kommt ausschließlich in humanen Organismen vor und verbreitet sich bei direktem Kontakt über die Tröpfcheninfektion, folglich findet die Übertragung während des Niesens oder Hustens in anderthalb Metern Entfernung von der infizierten Person statt. Aus diesem Grund gelten die Träger des Erregers Streptococcus Pneumoniae, trotz allgemein guten Gesundheitszustandes, als Wirt für Infektionen und Erkrankungen bei Menschen in ihrem Umfeld. Die häufigsten Arten von Erkrankungen, ausgelöst durch dieses Bakterium sind Mittelohrentzündungen, Pneumonie, Sepsis (Bakteriämie), Atemwegsinfektionen und Meningitis. Mit der Markteinführung von Antibiotika auf Penicillin-Basis in den vierziger Jahren fand man ein wirksames Behandlungsmittel gegen Pneumococcusinfektionen. Im Laufe der sechziger Jahre entdeckte man im menschlichen Organismus jedoch die ersten Pneumococcus-Bakterien, die auf eine Behandlung mit Penicillin nicht anschlugen. Seitdem breiteten sich die Erkrankungsfälle mit Penicillin-resistenten Pneumococcus-Bakterien zusehends auf der Welt aus. Quelle: CDC Center for Disease Control Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Bazillus Spp. Bazillus Cereus ist ein grampositiver, freibeweglicher aerobe Sporen bildendes Bakterium, dessen Zellen aus langen Stäbchen bestehen, während seine Sporen die Sporangien nicht anschwellen lassen. Diese und weitere Eigenschaften, einschließlich biochemischer Merkmale werden zur Bestimmung und zum Nachweis von Bazillus Cereus verwendet, obwohl genannte Charakteristika ebenfalls auf Bazillus Cereus var. mycoides, Bazillus Thuringiensis und Bazillus Anthracis zutreffen. Allgemein wird von einer Bazillus Cereus Lebensmittelvergiftung gesprochen, trotzdem es sich um zwei klinisch anerkannte Formen von Erkrankungen handelt, die von zwei individuellen Metaboliten verursacht werden. Generell gelten alle Menschen als anfällig für eine Bazillus Cereus Lebensmittelvergiftung. Quelle: U.S. Food and Drug Administration Inaktivitätsrate 99+% belegt von der Kansas State University
Stachybotrys Chartarum Stachybotrys ist ein überall vorkommender grün- schwarzer Pilz, der sich besonders häufig in Zellosestoffen mit hoher Dichte ansiedelt. Dazu gehören Stroh, Heu, Papier, Staub, Fluseln, sowie Baumaterialen, die Zellulose enthalten, wie z.B. Faserplatten und Gipskartonbauplatten, die aufgrund von hoher Feuchtigkeit, Wasserundichte, Kondensation, oder Aufschwemmung mit der Zeit feucht werden, bzw. Wasserschaden erleiden. Die Ausbreitung und Vermehrung von Sporen des Stachybotrys Chartarum findet überwiegend zwischen Temperaturen von 36-104F statt. Es ist zwar bekannt, dass es verschiedene Toxine produzieren kann, jedoch hat man bisher nicht feststellen können, welche Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingen diesen Prozess begünstigen. Quelle: Gesundheit und Industrie Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University
Candida Candida Albicans ist ein diploider Geschlechtspilz (Art von Hefepilz) und birgt eine Vielzahl von opportunistischen Infektionen im Oral- und Vaginalbereich. Pilzinfektionen im menschlichen Körper treten vermehrt als Hauptursache für Morbidität und Mortalität bei immunsupprimierten Patienten auf (z.B. AIDS, Chemotherapien gegen Krebs, Organ- oder Knochenmarktransplantationen). Hinzu kommt, dass krankenhausbedingte Infektionen, die anfänglich nicht als Risiko eingestuft wurden (z.B. bei Patienten auf der Intensivstation), meist schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Quelle:CDC Center for Disease Control and Prevention Inaktivitätsrate 99+%; belegt von der Kansas State University